Schwangerschaftstagebuch #2

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit. Genau deshalb möchte ich einige Erlebnisse der einzelnen SSW in einem kleinen, digitalen Tagebuch festhalten.
Jetzt folgt das 2. Trimester.

14. SSW

Es ist geschafft!

Ich bin sehr erleichtert, nachdem das 1. Trimester um ist. Die kritische Phase ist überwunden und unser kleines Bebi hat sich entschieden zu bleiben. Hurra!
Als kleines Highlight bekamen wir die ersten – von uns ausgesuchten – Baby-Klamotten von Muttel geschenkt, damit wir uns schon langsam auf die kommende Zeit einstimmen. Es folgten außerdem viele Gespräche um Schwangerschaft & Baby und ich fürchtete mein Kopf würde unter der ernormen Informationsflut platzen.
Trotzdem war ich um jeden Rat und jede Hilfe dankbar, schließlich ist die gesamte Situation absolutes Neuland für uns.

Besonderheiten:
noch immer Vorliebe für Sahneheringfilet, Müdigkeit

15. SSW – 19. SSW

Kinderzimmerdschungel

Natürlich war mir klar, dass meine Arbeitskollegen früher oder später das wachsende Bäuchlein bemerken würden. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass eine Arbeitskollegin (die noch nicht mal mit mir in einem Büro sitzt, wir uns aber sehr gut verstehen) so früh Lunte riechen würde. Ich gab es also in dem kleinen Bürokreis bekannt, bat aber trotzdem noch um Geheimhaltung.
Da wir von der Familie mit allmöglichen Informationen gut versorgt wurden, haben wir uns auch frühzeitig um ein Kinderzimmer gekümmert. Absolut nervenaufreibend, dass kann ich euch sagen! Wir hatten gar keine großen Vorstellungen. Die Möbel durften aber nicht zu klotzig wirken, schließlich ist das Bebizimmer gerade mal 8 m² groß. Es gibt wirklich tolle Lösungen mit allerlei technischen Raffinessen. Meistens jedoch zu utopischen Preisen und Zimmergrößen. Da das Zimmer auch einen kleinen Spielbereich haben soll, entschieden wir uns für Bett + Wickelkommode + 2-türigem Kleiderschrank. Und das ist der Knackpunkt: Bei den meisten Kombi-Zimmern gibt es nur 3-türige Kleiderschränke. Glücklicherweise wurden wir trotzdem fündig und greiften etwas tiefer in die Tasche, als wir eigentlich wollten. Aber mehr dazu in einem ausführlichen Beitrag.

Besonderheiten:
man sieht die erste Wölbung beim Bauch, weißer Traubensaft ist der Hit

20. SSW – 23. SSW

Biologischer und rechtlicher Papa

Die Vaterschaftsanerkennung und gemeinsame Sorgeerklärung ist eine Sache, die mir von Anfang an sehr wichtig war. Denn weil wir nicht verheiratet sind, ist Chris zwar biologischer Papa, aber nicht rechtlicher. Das bedeutet im Ernstfall, dass er keine Entscheidungen die unser Bebi betreffen ohne mich treffen kann. Ich stellte mir unzähle Male die Situation vor (ich bin eben pessimistisch veranlagt), dass etwas mit mir passiert und Chris nur daneben stehen und zusehen kann. Das wäre für mich der größte Albtraum. Deshalb stiefelten wir schon in der Schwangerschaft zum Jugendamt und liesen beide Urkunden erstellen. Das kann ich jedem nur wärmstens empfehlen.
Ein sehr besonderer Augenblick war das Spüren der Bewegungen, auch wenn mir das erst ein paar Tage später bewusst wurde. Zuerst dachte ich nämlich an rege Darmaktivitäten. Nachdem mir aber klar war, dass sich das Bebi bemerkbar machte, rannte ich jedes Mal zu Chris, um seine Hand auf meinen Bauch zu legen. Fortan zauberte mir jede Bewegung ein Lächeln ins Gesicht. Nun war das Bebi endlich auch spürbar!

Besonderheiten:
weißer Traubensaft wird durch Kirschsaft ersetzt, Choco Crossis

24. SSW – 26. SSW

So sieht also ein Kreißsaal aus

Da ich so eine tolle Schwester habe, wusste ich früh das die Geburtstsabteilung im Krankenhaus Informationsabende veranstaltet. Das ist natürlich eine perfekte Gelegenheit, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und die erste Scheu zu verlieren. Ein bisschen schockiert waren wir über den Ansturm und auch die Hebammen hätten nicht mit so vielen Interessenten gerechnet. Glücklichweise stelle sich heraus, dass sich der Andrang für unseren Monat in Grenzen hielt. Neben allgemeinen Informationen wurde auch eine Kreißsaalführung gemacht. Was man sonst nur aus TV und Co. kennt, konnte man sich genauestens ansehen und Fragen stellen. Ich finde für jeden ist so ein Informationsabend lohnenswert. Alleine schon deshalb um zu sehen, ob die Klinik zu einem passt.
Beim Informationsabend wurde uns empfohlen sich möglichst frühzeitig um eine Hebamme zu kümmern. Natürlich brach ich innerlich direkt in Panik aus, weil ich beführtete keine Nachsorgehebamme mehr zu bekommen. Die nächsten Tage telefonierte ich wie wild die Liste auf und ab. Und als solle es so sein, meldete sich nur eine Hebamme zurück. Da man sich seine Hebamme frei auswählen kann, vereinbarten wir vorerst einen Kennenlerntermin zum gegenseitigen Beschnuppern. Letztendlich entschieden wir uns für sie, weil es einfach von vorn bis hinten gepasst hat.
Für alle Neu-Schwangere: Kauft euch frühzeitig ein Stillkissen! Ernsthaft. Ich habe erst nicht auf meine Schwester gehört, war aber mehr als glücklich, als die Wurst (Chris nennt sie liebevoll so, ab und an aber auch Barriere genannt) vom Postboten geliefert wurde. Wenn man sowieso ein Fan vom Seitenschläferkissen ist, wird man ein Stillkissen lieben. Es passt sich einfach perfekt an und man kann es kneten, so wie man es braucht. Ich habe mich für eins von THERALINE entschieden. Es hatte nach Recherchen im Netz die besten Bewertungen und besonders wichtig war mir der abnehmbaren Schutzbezug, da das Stillkissen später für’s Bebi genutzt wird.

Besonderheiten:
neben Kirschsaft schmeckt auch Kirschjoghurt super lecker, Choclait Chips

 

eBook Ratgeber für werdende ElterneBook Ratgeber für werdende Eltern

So ein Baby bringt viel Aufregung ins Leben – auch schon bevor es da ist. Ob man da auch an alles denkt? Für Neu-Eltern sind dann Checklisten und Ratgeber sehr hilfreich. Davon ist das Internet auch reichlich bestückt. Beides gebündelt findet ihr im eBook Ratgeber von bambiona. Natürlich absolut kostenfrei! Stöbert doch mal rein. Vielleicht ist dort der ein oder andere Punkt, an den man selbst nicht gedacht hat.

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