Fragen an Papa in spe

Auf vielen Blogs werden Beiträge rund um Schwangerschaft/Geburt geteilt. Allerdings ist es schade, dass die (werdenden) Papas dabei in den Hintergrund rücken. Deshalb starte ich mit diesem Beitrag eine „Fragen an Papa in spe“-Reihe.

1. Frage: Was war dein erster Gedanke, als du wusstest das ich schwanger bin?

Ich glaube dazu muss ich etwas ausholen. Wir hatten am Vortag einen Schwangerschaftstest gekauft und am nächsten Morgen benutzt. Als du von der Toilette wieder kamst, war ich schon ganz gespannt. Du meintest aber, dass wir 5 Minuten warten müssen, so dass wir erst mal Frühstücken können und danach gemeinsam drauf schauen. Das war um 6:52 Uhr. Also gemütlich – aber aufgeregt – Frühstück angefangen. 6:56 Uhr schaute ich auf die Uhr und dachte mir „Gleich ist es soweit“. Drehte mich wieder um und biss in mein Brot. Plötzlich schaltete die Uhr auf 6:57 Uhr um, die nun vielleicht offiziell bestätigte Mama sprang auf, rannte ins Bad und kam mit einem Grinsen im Gesicht zurück. Mein erster Gedanke, welchen ich mit vollem Mund und einen „Eeeyyy“ verbalisierte, war: „Hmpf, so viel zu gemeinsam drauf schauen“. Trotzdem hatte ich ein riesen Grinsen im Gesicht. Aber irgendwie war es mir schon vorher klar. 😉

2. Frage: Wie erlebst du den wachsenden Bauch?

Eigentlich ist das ja eine „schleichende“ Veränderung über mehrere Monate. Es ist ja nicht so, dass es „plopp“ macht und ein Bauch dran hängt. Nichtsdestotrotz beobachte ich die Veränderung mit voller Spannung und bin erstaunt, wie das so natürlich echt aussieht.

3. Frage: Was für ein Gefühl ist es, unser Baby auf dem Ultraschallgerät zu sehen?

Immer wieder ein Erlebnis für sich. Aufregung, Spannung, was gibt’s Neues? Was werden wir dieses Mal sehen (dürfen) – oder auch nicht. Was sagt der Arzt?

4. Frage: Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

Ich tippe auf eine Stinkelise. Das Baby hat einfach jetzt schon zu viele Charakterzüge von dir. Eine männliche Cora … eijeijei. 🙂

5. Frage: Wie fühlt es sich an, wenn deine Hand auf meinem Bauch liegt und du die Bewegungen vom Baby spürst?

Man kann da einfach nur Grinsen und das Boxen/Schlagen mit sanften Pieksen erwidern. Es fühlt sich wie eine Art non-verbale Kommunikation an – nur so zwischen Baby und mir und dich ärgernd (du musst ja die Tritte/Schläge aushalten).

6. Frage: Hattest du Zweifel, dass es die richtige Entscheidung war?

Nein! Sowas macht man (ich) nicht aus Spaß, sondern weil man es will.

7. Frage: Was hat sich schon jetzt grundlegend geändert?

Aus 2 wird 3, natürlich ändert sich da vieles. In der Organisation und am Tagesablauf hat sich jetzt schon einiges geändert. Wir beide haben uns schon viele Gedanken gemacht, wie/wann/was/wo gemacht werden könnte (es kommt ja immer anders, wie man denkt).
So richtig wird es aber erst los gehen, wenn wir wirklich zu Dritt sind. Ich hoffe wir haben dennoch schon gute Vorarbeit geleistet.

8. Frage: Wie denkst du sieht unser Baby aus? Was hat es von dir und was von mir?

Die Stuppsnase hat es ja anscheinend von dir, das haben wir schon gesehen. Wenn es ein Mädel wird, hat es hoffentlich viel von dir, denn mich in weiblich … neee bloß nicht (andersrum das selbe)!

9. Frage: Würde unser Baby mit einem Gegenstand auf die Welt kommen, welcher wäre das?

Aufgrund des Schokoladen- und Nutella-Konsums vermutlich mit einem Nutella-Glas oder einer Tafel Schokolade in der Hand.

10. Frage: Auf was freust du dich am meisten, wenn es endlich da ist?

Zunächst das „Etappe 1“ geschafft ist. Vermutlich freue ich mich darauf herauszufinden, ob es ein Mädel oder Bub ist und welche Gene die Überhand gewonnen haben.

Das denkt Ihr über diesen Beitrag:

    1. Cora

      Vielen Dank für deine lieben Worte, Alex. 🙂
      Wir sind eigentlich zuversichtlich, dass alles glatt läuft. Dem Nachwuchs geht es blenden, mag ich jetzt mal behaupten. Schließlich werden Tag um Tag akrobatische Übungen vollzogen. Da steckt wohl auch ein bisschen Chris‘ Sportgeist drin.

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    1. Cora

      Mädchen oder Junge, wir werden wohl bis zum Schluss in Ungewissheit bleiben … Aber so bleibt wenigstens die Spannung erhalten. 😀

      Ja, das Foto habe ich mit meiner tollen Kamera gemacht. Sie ist wirklich unentbehrlich für mich geworden. Nie mehr ohne!

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    1. Cora

      Ich denke jede Situation für sich muss man einzeln betrachten. Man kann keinen Vergleich ziehen. Denn auch eine Schwangerschaft kann „schwer“ sein – für beide Seiten! Es prasseln sooo viele neue Eindrücke und Erfahrungen auf einen ein (die man manchmal gar nicht so schnell verarbeiten kann).

      Aber ich bin der Überzeugung, dass man mit dem richtig Partner an der Seite auch diese Situationen meistert – egal wie unbeständig das Leben spielt. Und ich darf mich in dieser Hinsicht wirklich glücklich schätzen. 🙂

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  1. Martin und Conny aus Wildenheid

    Hey Cora super gemacht, hoffe solche Interwies gibts in Zukunft mehr. In „Etappe 1“ wars ja leicht für Chris, bei der nächtsten Etappe muss er auch ran, füttern, Bäuerechen machen, baden, nachts aufstehn, und Windeln wechslen (hab ich schon hinter mir 3x (:-) da muss ein Papa durch, sind gespannt auf die nächsten News viele Grüße aus Wildenheid MuC

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    1. Chris

      Auch wenn Cora in Etappe 1 die Hauptarbeit hatte, war es auch dennoch eine ziemliche Umstellung für mich und die ganzen Umbauarbeiten hier haben – obwohl es viel Spass gemacht hat, viel Zeit gefressen. 🙂 Ich bin schon gespannt wie wir die nächste Etappe meistern werden!

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